Erster Halt auf dem Weg nach England: Oud-Turnhout in Belgien. Nach der langen Fahrt kehren wir abends ein, hier übernachten wir. Die anderen machen es sich gemütlich und spielen. Ich will noch raus, Beine bewegen, Kopf lüften. Mitkommen will keiner. Also gehe ich allein.
Der Weg führt erst durch Wald. Viel Wald. Gepflasterte Wege zwischen hohen Bäumen, die Sonne steht schon tief und blinzelt durch die Stämme. Kaum ein Auto, kaum ein Mensch. Sehr idyllisch.

Dann ändert sich das Bild. Zwischen den Bäumen tauchen Häuser auf, und zwar keine kleinen. Große Grundstücke, hohe Hecken, schwere Tore, Villen aus Klinker mit Sprossenfenstern. Ein Villenviertel wie aus dem Bilderbuch. Vor einigen steht ein Schild: zu verkaufen. Für einen Blick über die Hecke reicht es.

Nach gut 4 km bin ich zurück. Drinnen wird noch gespielt. Ich bin so entspannt wie lange nicht. Morgen wartet Calais, abends schon London. Heute Abend ist der Urlaub schon da.
















