Calais. Bis zu unserem Zug unter dem Ärmelkanal haben wir noch Zeit. Also machen wir das, was man in Frankreich als Erstes macht: Wir suchen einen Bäcker.
Wir finden eine kleine Boulangerie. Ich bestelle auf Französisch, und es klappt. Zumindest die Bestellung. Die Antwort verstehe ich schon nicht mehr. Ich nicke freundlich. Passt. Wir gehen raus mit einem fantastischen Baguette und Pain au Chocolat.

Dann ab an den Strand. Wir machen Picknick mit Blick aufs Meer. Rechts liegt der Hafen von Calais mit den Fähren nach England. Links öffnet sich der Ärmelkanal, und ganz hinten am Horizont zeichnen sich schemenhaft die Klippen von England ab. Da wollen wir heute noch hin.

Schuhe aus. Barfuß durch den Sand, herrlich. Die Kinder buddeln und spielen Fangen. Ins Wasser gehen wir nicht. Es lädt nicht so recht ein, und das Risiko ist zu groß, dass wir nicht nur mit Sand, sondern auch mit Meerwasser ins Auto steigen.

Die Stimmung ist fantastisch. Und sie lenkt gut ab. Denn gleich rollen wir in einen geschlossenen Zug, tief unter dem Meer. Wie sich das anfühlt, weiß noch keiner. Erst mal noch ein Stück Baguette.

