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Ajuy: Piratenhöhlen bei Ebbe und der Arco del Jurao
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Ajuy: Piratenhöhlen bei Ebbe und der Arco del Jurao

Ajuy: Piratenhöhlen bei Ebbe und der Arco del Jurao
Mi, 23.10. Vormittag

Mit dem Auto quer über die Insel nach Ajuy, dann zu Fuß hinab in die Piratenhöhlen – gerade ist Ebbe. Danach oben an der Küste entlang bis zum Felsenfenster, und unten tobt die Brandung.

hike • 5.18 km

Fuerteventura Wanderung Höhlen Felsenfenster Brandung

Route – hier waren wir unterwegs

GPX-Karte 2024-10-23-ajuy-piratenhohlen-pena-horodada-und-der-arco-del-jurao
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Reisebericht

Morgens geht es los, mit dem Auto von Las Playitas quer über die Insel nach Ajuy. Dort wartet eine kleine Rundwanderung auf uns: erst in die Piratenhöhlen, dann oben an der Küste entlang. Den Kindern wird unterwegs mal wieder schlecht. Teilweise. Nach dem Aussteigen ist alles wieder gut.

Wir parken in einem ausgetrockneten Flussbett. Ich bin erst ein wenig skeptisch. Dann sehe ich die vielen anderen Autos, die hier schon stehen. Also passt das.

Zu Fuß geht es weiter Richtung Meer. Die Brandung ist einmalig. Wir schauen kurz zu, dann wollen die Kinder die Wanderung „hinter sich bringen“. Also los.

Eine Welle bricht weiß an einem Felsen vor der dunklen Steilküste am Strand von Ajuy

Wir steigen die Treppen hoch und gehen oben auf der Steilküste entlang. Nach rund 500 m geht es hinab in die Piratenhöhlen. Es ist gerade Ebbe, so kommen wir hinein. Wahnsinn, wie groß die Höhlen sind. Riesige Fenster öffnen sich nach draußen und lassen nur erahnen, wie die Piraten hier damals gelebt haben.

Blick aus der großen Piratenhöhle hinaus, dunkle Felswände rahmen den blauen Himmel, ein gemauerter Schornstein spiegelt sich in einer Pfütze am Boden

Wir gehen die Höhlen entlang und entdecken alles, was sich entdecken lässt. Irgendwann geht Sabrina mit Ben Luis wieder hinaus und nach oben. Ich gehe mit den anderen beiden weiter, in eine Nebenhöhle. Von dort schauen wir nicht mehr in die Bucht, sondern aufs offene Meer.

Dann klettern auch wir zurück und wieder hoch. Oben trennen sich unsere Wege: Die anderen haben Lust auf Cola, ich auf eine Wanderung. Treffpunkt: irgendwo „Downtown“.

Tiefblaue Brandung vor einer Landzunge mit dunklen Höhlenöffnungen auf Meereshöhe bei Ajuy

Ich gehe weiter, oben an der Küste entlang, dann wieder hinunter ans Meer. Dort steht der Arco del Jurao, ein Felsenfenster. Sehr, sehr schön. Darin liegt eine Art Lagune, schwimmen könnte man dort auch. Lasse ich aber sein, ein Handtuch habe ich nicht dabei. Der Abstecher lohnt sich trotzdem.

Das Felsenfenster Arco del Jurao auf einer kiesigen Ebene unter einem Himmel voller Federwolken

Egal. Ich gehe zurück, und unten tobt die ganze Zeit die Brandung. Phänomenal. Irgendwann komme ich oberhalb des Flussbetts heraus, steige ab, gehe am Auto vorbei und weiter zum Strand. Dort sind auch die anderen.

Kurzerhand entscheide ich mich nach der Wanderung doch noch für das Meer und springe hinein. Herrlich! Die Strömung ist krass, aber es macht riesigen Spaß.

Verabredet war Downtown. Gefunden haben wir uns am Strand.


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