Fuerteventura heißt für mich in diesen Tagen vor allem: früh aufstehen. Zweimal starte ich im Dunkeln, einmal auf den Pico de la Zarza, einmal auf den Hügel hinter dem Hotel in Las Playitas. Beide Male wartet oben die Sonne. Auf dem Pico kommt noch der Wind dazu, von allen Seiten und so stark, dass ich auf jeden Schritt achten muss.
Dazwischen geht es mit der ganzen Familie quer über die Insel nach Ajuy. Bei Ebbe klettern wir in die Piratenhöhlen und staunen über die riesigen Fenster zum Meer. Danach trennen sich die Wege: Cola für die einen, Felsenfenster für mich. Am Strand finden wir wieder zusammen, und ich springe noch in die Brandung.
Was bleibt, ist eine Insel aus Stein, Meer und Wind. Nichts davon ist leise, und genau das macht sie aus. Und das frühe Aufstehen? Lohnt sich hier jedes Mal.


