Anreise nach Vejers – vom Stau zum Sonnenuntergang

Anreise nach Vejers – vom Stau zum Sonnenuntergang

Anreise nach Vejers – vom Stau zum Sonnenuntergang
Sa, 01.08. Vormittag

Fünf Stunden Stau zwischen Hamburg und Flensburg, eine Rettung über die Landstraße und dann, kaum in Dänemark, freie Fahrt bis zum Ferienhaus – der Tag endet mit einem ruhigen Spaziergang am Strand im Abendlicht.

hike • 3.63 km


Route – hier waren wir unterwegs

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Reisebericht

Endlich Sommerurlaub. Diesmal nur eine Woche – zwei wären zu lang gewesen, schließlich geht es im Oktober weiter nach Fuerteventura. Und ehrlich gesagt war die Kasse nach der Buchung auch schon leer genug.

Wie wir am besten losfahren, um mögliche Staus zu umgehen, diskutieren wir tagelang. Mein Vorschlag: 5:00 Uhr los, um acht in Hamburg. Damit werde ich überstimmt. Also stelle ich den Wecker auf 5:30 Uhr, drehe eine kleine Runde mit dem Hund, hole Brötchen – und der Rest der Familie ist erst um 6:30 Uhr wach. Was man morgens im Haus noch alles zu erledigen findet, glaubt mir keiner. Um 7:20 Uhr sitzen wir dann endlich im Auto.

Ivy sitzt im vollgepackten Kofferraum, startklar zur Abfahrt

Bis Hamburg läuft es überraschend gut, wir verlieren nur eine gute halbe Stunde. Zwischen Hamburg und Flensburg dagegen steht die Autobahn fast still. Wir hatten fest mit dem Mittagessen bei diesem Imbiss in Flensburg gerechnet, der letztes Mal so lecker war. Doch es wird immer später. Nach vergeblicher Suche nach Alternativen fahren wir schließlich von der Autobahn runter – und Landstraße. Ich wiederhole: wir fahren – abseits der A7 kommen wir gut voran.

Döner-Teller im Imbiss in Flensburg

Um 14:30 Uhr erreichen wir endlich Flensburg. Da weiß ich längst, dass wir schon ins Ferienhaus einziehen könnten. Die SMS, es sei alles bereit, kam bereits vor zwei Stunden. Nach einer kurzen Stärkung geht es weiter Richtung Dänemark, wieder über Landstraße. Doch kaum sind wir über die Grenze, sind alle Autobahnen frei. Wie von Geisterhand läuft hier der Verkehr. Keine Ahnung, was in Deutschland los war. Grenzkontrollen gibt es nur auf der Gegenspur, Richtung Deutschland rein. Das wird in einer Woche noch spaßig.

In Dänemark läuft dagegen alles wie am Schnürchen: Gegen 17:30 Uhr, 18:00 Uhr stehen wir vorm Haus. Herrlich. Ein schönes, geräumiges Ferienhaus mit vier Zimmern, überall zwei Betten – perfekt für weitere Grundsatzdiskussionen, wer wann mit wem und wie schläft.

Ankunft am Ferienhaus in Vejers am frühen Abend

Kaum ist das halbwegs geklärt, ziehen wir noch los Richtung Strand. Ein bisschen die Gegend erkunden, ein bisschen Nordseeluft schnuppern. Danken müssen wir unserem Labbi Ivy, die uns schnurstracks und ohne Umwege Richtung Nordsee lotst, ohne ein einziges Mal von ihrem inneren Kompass abzuweichen. War sie schon einmal hier? Oder läuft sie einfach immer der Nase entlang?

Sandweg durch die Dünen Richtung Strand im Sonnenuntergang

Wenig später sehen auch wir die Nordsee. Herrlich. Der Hund spielt im Wasser, wir laufen den Strand entlang und über die Dünen wieder zurück. Belohnt werden wir von einem herrlichen Sonnenuntergang – und Nordsee im Abendlicht.

Ivy tobt mit einem Stock durch die Brandung im Sonnenuntergang

10,5 Autostunden, ein Umweg über die Landstraße und ein Sunset Walk am Strand – so beginnt unsere Woche in Vejers.


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