Mit dem Auto an den Strand von Vejers

Mit dem Auto an den Strand von Vejers

Mit dem Auto an den Strand von Vejers
So, 02.08. Mittag

Vormittags Fußballtor und Turnen am Ferienhaus, mittags ein Snack, dann fahren wir mit dem Sharan über die Sandbänke direkt an die Nordsee. Voll beladen, in dritter Reihe geparkt, Blick aufs Meer.

4.64 km


Route – hier waren wir unterwegs

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Reisebericht

Urlaub. Herrlich. So lange schlafen, wie man will – beziehungsweise bis einen irgendetwas Kleineres weckt. Ehrlicherweise bin ich Frühaufsteher und spätestens um 7:00 Uhr wach. Daran ändert auch Dänemark nichts.

Den Vormittag verbringen wir entspannt am Ferienhaus. Wir haben ja alles dabei: ein Fußballtor, eine Gymnastikmatte, ein SUP. Der halbe Hausstand ist mitgereist, und heute kommt tatsächlich fast alles zum Einsatz. Mittags gibt es einen Snack, und danach fahren wir an den Strand.

Ja, genau richtig gelesen. Wir fahren an den Strand. Mit dem Auto.

Wir sind schon ein wenig skeptisch, wir kennen das so nicht. Als kleiner Dötz war ich selbst auf Fanø, der Insel im Süden vor der dänischen Nordsee-Küste. Dort ist das gang und gäbe, und alle Nase lang fährt sich einer fest. Familienurlaub mit dem Auto am Strand hatten wir aber noch nie.

Also ab in den Sand mit unserem Sharan. Anfangs klappt alles hervorragend, fester Untergrund, breite Spur. Dann kommt die ein oder andere Sandbank. Mit genügend Schwung kommt man durch – Augen zu und durch. Nur nicht bremsen. Und hoffen, dass niemand vors Auto rennt. Das klingt dramatischer, als es ist: Die 30 km/h Höchstgeschwindigkeit überschreiten wir nicht wirklich großartig.

Tja, was soll ich sagen. Das Auto steht am Strand. Voll beladen mit allem Kram, den die Kinder eingepackt haben, inklusive Getränken und allem, was sonst noch dazugehört. Kein Schleppen, kein Suchen nach einem Platz zwischen den Handtüchern. Alles wirklich sehr entspannt.

Unser blauer Sharan steht im Sand von Vejers Strand, davor die eigenen Reifenspuren

Nur: Die anderen Autos stehen ja auch am Strand. Wir sind bei Gott nicht allein. Ich schätze, über 1,6 bis 2 km stehen hier Autos, drei Meter Abstand, in zwei und teilweise sogar drei Reihen. Wir fahren so weit, bis wir in der ersten Reihe stehen können. Blick aufs Meer, Türen auf, fertig. Das ist schon ganz cool.

Nachmittags läuft das dann von selbst. Die Kinder pendeln zwischen Wasser und Kofferraum, wir sitzen daneben und schauen der Nordsee zu.

Eine Rechnung bleibt trotzdem offen. Ich glaube, wir werden zurück in Paderborn eine 150-€-Autowäsche in die Hand nehmen müssen. Salz und Sand sitzen jetzt in Ecken, von denen ich bis heute nichts wusste. Aber das investiere ich gerne in unser zehn Jahre altes Baby.

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