Hurra, es geht los. Heute Nachmittag fliegen wir von Düsseldorf nach Fuerteventura. Pünktlich um zehn fahren wir los. Okay, nicht ganz pünktlich: Es ist 10:15 Uhr. Ivy ist total happy, ein paar Tage bei Markus und Andreas zu bleiben. Und wir sind dadurch entspannt.
Das Navi sagt 2 Stunden 5 bis Düsseldorf. Sabrina macht daraus noch in Paderborn 2 Stunden 15. Autobahnabfahrten sind nicht so ihr Ding. Danach holt sie alles wieder rein, und wir sind nach 1 Stunde 50 am Flughafen. Zehn Minuten vorher rufen wir den Park-Service an, der nimmt unser Auto entgegen, und alles ist gut.

In der Abflughalle stellen wir fest: Wir sind nicht die Ersten. Die Schätzungen liegen zwischen 67 und 69 Menschen vor uns. Ganz aufklären will ich das nicht. Ich lasse diesen Diskussionspunkt einfach offen. Nach gut 50 Minuten geht es voran, erst zentimeterweise, dann zügig. Einchecken ist kein Problem.
Die Security auch nicht. Obwohl, das stimmt nicht. Meine Jacke verhakt sich mitten im Scan in der Anlage und legt sie komplett still. Notaus heißt das. Alles, was schon auf dem Band lag, muss noch einmal durch. Hannah ist zum Glück schon durch, ich mit meinen Sachen auch. Nur meine Jacke nicht. Ben Luis, Max Luca und Sabrina werden allesamt zu einer „zufälligen“ Sprengstoffkontrolle gebeten. Ergebnis: alles negativ.
Dann noch ein Gatewechsel. Nicht mehr B35, jetzt B79, eine Ebene höher. Dort entdecken wir unseren Flieger und schauen zu, wie die Koffer eingeladen werden. Wir warten auf Hannahs knallpinken Koffer. Er kommt nicht. Irgendwann ist uns das Warten zu lang.

Boarding, alles pünktlich. Um genau 15:10 Uhr schiebt uns der Schlepper zurück, wir rollen zur Startbahn und heben ab. Ich sitze mit Max Luca und Hannah in Reihe zehn, Sabrina mit Ben Luis direkt dahinter.
Der Flug vergeht wie im Flug. Ha, ha. Mittendrin wird Max Luca etwas schlecht, sagt er. Ich glaube, ihm ist einfach zu warm: dickes Oberteil aus Deutschland, dazu die Wärme an seinem Platz, und der Kopf glüht. Irgendwann schläft er ein. Während es bei ihm wie im Backofen ist, sitze ich einen Platz weiter mit Schal und dicker Jacke. Die Klimaanlage bläst bei mir eiskalt.

Bei der Landung hat nur Hannah Probleme. Der Druckausgleich klappt nicht, es tut weh, und sie muss weinen. Irgendwann löst es sich, und alles ist wieder gut.
Im Anflug auf Fuerteventura tauchen wir durch eine dicke Wolkendecke. Komisch. Hier soll doch die Sonne scheinen. Die geht allerdings gerade unter und sorgt unter den Wolken für fantastische Bilder.

Direkt nach der Landung teilen wir uns auf. Die anderen vier warten aufs Gepäck, ich gehe sofort raus und mache den Mietwagen klar. Nach 30 Minuten habe ich den Schlüssel und treffe die anderen direkt am Stellplatz. Maximal optimiert. Genial.
Es ist ein blauer VW Caddy. Sehr schön, wir müssen uns gar nicht umgewöhnen. Die Navigation übers Handy klappt auch prima: 40 Minuten bis zum Hotel. Fantástico.

Das klappt tatsächlich. Wir checken ein, bekommen direkt unsere Bändchen für die Halbpension und sollen sofort zum Essen. Es ist mittlerweile 20 Uhr, und das Buffet gibt es nur noch eine Stunde.

Danach aufs Zimmer, auspacken und sofort ins Bett. Zehn Stunden unterwegs, eine Notabschaltung, null Sprengstoff. Für einen Anreisetag eine gute Bilanz.






