Zwei Jahre nach dem ersten Mal sind wir wieder in Las Playitas, mit Sabrina, Hannah, Ben Luis und Max Luca. Diesmal ohne Touren über die Insel: 115 km fährt der Mietwagen in elf Tagen, mehr braucht es nicht. Das Resort hat alles, was wir wollen. Bis zu sechs Kurse pro Stunde, einen 50-m-Pool und einen Fußballplatz, auf dem jeder Abend endet.
Mein Tag beginnt meistens im Dunkeln. Kein Wecker, trotzdem wach, also Stirnlampe auf und hoch zum Gipfelkreuz über der Bucht. Viermal stehe ich dort oben: unter Sternen, in den Wolken, im Mondlicht. Und einmal mit allen, als Hannah die letzten Meter losrennt und als Erste am Kreuz winkt. Unten übernehmen die anderen das Programm. Ein Quiz am Pool, bei dem ins Wasser fällt, wer falsch antwortet, und alle lieber reinfallen als richtig liegen. Tanzkurse und ein Padel-Court, der uns fünf ohne jede Vorkenntnis packt.
Am letzten Tag könnte ich noch ewig bleiben. Die Schulter hat sich erholt, die Laune ist besser, ich habe wieder Energie. Fast wäre sogar eine Katze im Koffer mitgekommen. Zum Glück sind die schon voll, und zu Hause wartet Ivy.











