Die letzten Stunden unseres Urlaubs brechen an. So richtig realisiert habe ich es noch nicht. Ich könnte noch ewig bleiben. Und mir fallen 1000 Sachen ein, die ich noch machen könnte.
Bei den Kindern ist die Luft raus. Ich höre schon Sätze wie „Das machen wir nicht noch mal“ oder „Beim nächsten Mal nur sieben Tage“. Mit Blick auf die Kosten stimme ich zu. Aber die zehn, elf Tage vor Ort tun mir wirklich, wirklich gut. Ich habe wieder Energie, die Laune ist besser, die Schulter hat sich erholt. Dazu die vielen Sportarten, Kurse und Sessions. Extrem gut.
Apropos Sport: Auch hier ist heute Finale. Nach meinen 15 km zum Leuchtturm heute Morgen geht es zum Padel-Tennis. Diesmal hat Sabrina 90 Minuten gebucht statt 60. Warum auch nicht.
Danach bin ich ganz schön platt. Gut, dass wir anschließend Zeit am Pool haben. Dort läuft noch einmal das Animationsprogramm. Diesmal stehen vier Mädels von Apollo Sports vorne und machen eine Choreografie vor. Und 100 andere stehen im Wasser.
Mein Buch habe ich ausgelesen. Ich schreibe eine Widmung hinein und stelle es in die Bibliothek hier. Die ist ein Kasten am Strand: Wer will, nimmt sich ein Buch mit.

Auf dem Weg kaufen wir noch ein, zwei T-Shirts für die Kinder. Las-Playitas-Merchandise. Der Urlaub soll ja eine schöne Erinnerung bleiben.
Dann gebe ich es mir noch einmal: Indoor Cycling. Ich will den Blick von der Terrasse ein letztes Mal genießen. Macht sehr viel Spaß. Die anderen sind in der Zeit quasi unter mir auf der 50-m-Bahn und schwimmen. Abwechselnd.

Danach bin ich fertig. 3200 Aktivitätskalorien reichen auch für einen Tag. Und der Tag ist noch nicht vorbei. Abends noch Fußball? Mal sehen.

Vorher will ich mich unbedingt im Meer abkühlen. Alle vier tun mir den Gefallen und kommen mit. Wenn auch nur für einen kurzen Moment und für ein Foto im Wasser. Ich bleibe noch ein wenig und genieße die letzten Sonnenstrahlen.

Dann verschwindet die Sonne hinterm Berg. Das heißt auch: Es ist 17:30 Uhr. Zeit, aufs Zimmer zu gehen.

Der Koffer packt sich nicht von allein.





