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Fuerteventura–Düsseldorf: Rückflug mit Sonnenaufgang und Gepäckband
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Fuerteventura–Düsseldorf: Rückflug mit Sonnenaufgang und Gepäckband

Fuerteventura–Düsseldorf: Rückflug mit Sonnenaufgang und Gepäckband
Do, 29.10. Nacht

Um 6:01 Uhr sitzen alle im Auto, der Mietwagen landet im Briefkasten, am Rollfeld geht die Sonne auf. In Düsseldorf warten wir dann über eine Stunde auf zwei Koffer. Zu Hause wartet Ivy.


Reisebericht

Mein Tag startet diesmal mit Wecker. 5:10 Uhr klingelt es. Heute ist Rückflug. Der Plan: um 6:00 Uhr im Auto sitzen. Vereinbart ist deshalb 5:45 Uhr. Mal gucken, ob das klappt.

Long story short: Um 6:01 Uhr sitzen wir wirklich im Auto und rollen Richtung Flughafen. Alles läuft unglaublich smooth. Nach 43 Minuten sind wir da, getankt haben wir sogar auch schon. An der Abflughalle lasse ich alle vier raus. Sie müssen nur noch reingehen und sich anstellen.

Die großen weißen Buchstaben FUE vor dem beleuchteten Terminal des Flughafens im Morgengrauen

Ich bringe den Mietwagen weg. Hertz hat noch nicht geöffnet. Aber ich finde den Briefkasten. Schlüssel rein, fertig. Elf Tage hat uns der blaue VW Caddy gute Dienste geleistet.

Der blaue VW Caddy auf seinem Stellplatz unter dem Carport der Autovermietung

Viel gefahren sind wir allerdings nicht. Genau 115 km. Flughafen hin und zurück, zweimal Einkaufen, sonst kaum etwas. In den Süden zum höchsten Punkt der Insel, dem Pico de la Zarza, schaffe ich es diesmal nicht. Ehrlicherweise ist das Wetter dort so schlecht, dass ich keine Lust habe, in die Wolken zu laufen. Vor zwei Jahren war ich zum Sonnenaufgang oben. Das muss reichen.

Haben sich die 450 EUR für den Mietwagen gelohnt? Ja. Der Transfer hätte uns 325 EUR gekostet, die sparen wir. Bei der Anreise sind wir dadurch so schnell im Hotel, dass wir noch zum Essen kommen. Heute müssen wir nicht um 4 Uhr aufstehen. Und vor allem: Peace of Mind. Wir hätten jederzeit woanders hinfahren können. Ein Plan B für fünf Leute ist immer gut.

Als ich zu den anderen stoße, ist die Schlange schon irre lang. Sabrina hat noch geschrieben, dass sie ganz weit vorne stehen. Ich kann es kaum glauben. Es waren ja nur fünf Minuten. Aber in der Tat: Sie stehen sehr weit vorne. In den fünf Minuten seit ihrer Nachricht hat sich die Schlange vervierfacht. Alles klappt prima.

Eine lange Schlange mit Koffern vor den Check-in-Schaltern in der Abflughalle von Fuerteventura

Wir sind pünktlich an der Security. Diesmal muss nur ich zur Sprengstoffkontrolle. Und ich habe Glück: Es verhakt sich nichts, kein Notaus, kein Notarzt. Keine zehn Minuten später sitzen wir am Gate. Boarding ist um 8:30 Uhr. Es ist 7:30 Uhr.

Zeit für einen grandiosen Cappuccino für mich und Frühstück für die Kids. Unsere Picknick-Pakete mit Sandwiches munden nicht so wirklich. Gut. Dann eben vier eingepackte Sandwiches für mich. Mal schauen, ob ich das überstehe.

8:15 Uhr, und der Flug nach Düsseldorf wird dringend aufgerufen. Ich wiederhole: dringend. Warum auch immer – wir hätten noch eine Dreiviertelstunde. Zum Flieger geht es mit dem Bus.

Die Sonne steht tief über dem Meer hinter dem Vorfeld, davor Gepäckschlepper und Flughafenfahrzeuge

Das ist mein Glück. Ein letztes Mal kann ich einen Sonnenaufgang auf Fuerte aufnehmen: den Flieger, die Landebahn, dahinter das Meer. Ein schöner Abschied. Zeitdruck? Egal. Alles klappt prima. Wir sitzen auf unseren Plätzen, und pünktlich um 9:10 Uhr heben wir ab.

Die Tragflächenspitze unseres Flugzeugs zeigt in die tief stehende Sonne über dem Vorfeld, am Horizont das Meer

Der Flug vergeht diesmal wirklich wie im Flug. Die Kinder spielen, hören Hörbücher und so weiter. Zwei Minuten vor der geplanten Ankunft um 14:18 Uhr deutscher Zeit setzen wir in Düsseldorf auf. Gut 4 Stunden 15 in der Luft.

Blick aus dem Fenster über die Tragfläche mit der Winglet-Spitze auf eine geschlossene Wolkendecke

Dann zieht es sich. Wir stehen am Gepäckband und warten. Und warten. Und warten. Wir sind alle genervt. Eine gute Stunde ist seit der Landung vergangen, 45 Minuten davon stehen wir schon hier. Sabrina ist mit Hannah und Max Luca bereits draußen, ihre Koffer sind da. Sie können schon einmal einkaufen.

Nach einer guten Stunde am Band kommen auch unsere letzten beiden Koffer. Ich rufe beim Valet-Parking an, zehn Minuten später steht unser Auto vor uns. Allerdings sind beim Gepäck gut 1 Stunde 45 draufgegangen, und jetzt stehen wir im Feierabendverkehr.

Der Tower des Flughafens Düsseldorf hinter der Trasse des Sky Trains unter grauem Himmel

Gegen 18:15 Uhr sind wir endlich zu Hause. Alle haben sich auf Ivy gefreut, und sie sich mindestens genauso auf uns. Sie begrüßt uns an der Haustür direkt mit einem Stofftier im Maul.

Ivy hat uns gefehlt. So sehr, dass die Kids (und Sabrina) auf Fuerte schon mit Katzen angebandelt haben. Davon gab es dort ja genug. Fast, aber nur ganz knapp, wäre eine davon in einem unserer Koffer gelandet. Mann, bin ich froh, dass die alle schon so gut voll waren. Sagt der Katzen-Mensch. Aber noch eine Aufgabe mehr brauche ich wirklich nicht.

Ganz lieben Dank an Markus und Andreas sowie an Oma, die sich fantastisch um Ivy gekümmert haben. Dank euch wussten wir: Ivy hat es gut. Und wir konnten ganz entspannt den Urlaub genießen.

Damit endet ein wunderbarer Urlaub. Elf Tage Sonne, Sport und Meer – und am Ende die Erkenntnis, dass die Koffer langsamer aus Düsseldorf herauskommen als wir aus Fuerteventura.


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